24 February 2007

Kohl den ich hol... (cabbage i fetch...(?))


today, one of my favorite poems: (about a maggot who goes to fetch delicious cabbage on a nearby field, leaving her child maggot jr. unattended, which results in fatal consequences for maggot jr.)
i was inspired to recite the poem by the fantastic designs involving cabbage which i saw in Tokyo in the last weeks.

Hinter eines Baumes Rinde
lebt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe

denn der Gatte, den sie hatte
fiel vom Blatte.
Und diente so auf diese Weise

einer Ameise als Speise.

Eines Tages sprach die Made:
liebes Kind ich sehe grade
drueben dort gibts frischen Kohl,
den ich hol'
so leb denn wohl!

Also sprach sie und entwich,
Made Junior aber schlich,

hinterdrein und das war schlecht.
Denn schon kam ein grosser Specht
und verschlang die kleine fade Made-
ohne Gnade.
Schade.

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde.
(nach Heinz Erhard)

0 Comments:

Post a Comment

<< Home